Die Diagnose der benignen Prostatahyperplasie ist eine wichtige Notwendigkeit
Rat vom Autor
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Diagnose der benignen Prostatahyperplasie (BPH)
Eine präzise und rechtzeitige Untersuchung ist die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung
In der Erinnerung des Autors dieser Website hat sich ein Ereignis dauerhaft eingeprägt, das ihn geradezu verpflichtet, einen Artikel zu diesem Thema zur Lektüre anzubieten. Es war in jener längst vergangenen Zeit, als ich über meine Diagnose nur wenig wusste – abgesehen von der Art der Schmerzen und den unterschiedlichen Formen von Unwohlsein – und den Ärzten noch in gewissem Maße vertraute. Mir wurde empfohlen, eine der nicht gerade preisgünstigen Kliniken aufzusuchen, die nach Meinung der Ratgeber über einen guten Ruf verfügte.
Die Anzahl der im Laufe der Zeit angesetzten Untersuchungen zur erneuten Diagnose der benignen Prostatahyperplasie begann sich für mich wie eine Vorbereitung auf einen Raumflug anzufühlen. Für drei Besuche und kurze Gespräche mit einem wortkargen, jedoch äußerst eifrigen Arzt musste ich rund vierhundert Dollar bezahlen. Am Ende dieser gesamten Odyssee rang sich der Mediziner ein Lächeln ab, verschrieb mir Medikamente, die ich bereits zuvor ohne jeden Nutzen eingenommen hatte, und als Ergebnis erhielt ich von deren Anwendung ausschließlich negative Wirkungen. Faktisch wurde mir keinerlei Hilfe zuteil, während zugleich das Maximum an Geld abgeschöpft wurde – formal korrekt, ohne offensichtlichen Anlass zur Beanstandung.
Erst deutlich später, auf der Grundlage des inzwischen erworbenen Wissens, wurde mir klar, dass dieser Arzt sich nicht durch besondere Gewissenhaftigkeit oder ethische Integrität auszeichnete. Er führte schlicht eine Prostata-Diagnostik durch – notwendige wie auch vollkommen überflüssige.
Natürlich ist eine qualitativ hochwertige, fachlich fundierte und sinnvoll begründete Untersuchung der Prostata der Schlüssel zu jener verschlossenen Tür, hinter der sich der Weg zu einer tatsächlichen und nachhaltigen Genesung bei Prostataerkrankungen eröffnet – vorausgesetzt, der Betroffene strebt diese Genesung wirklich und aufrichtig an.
Was Sie persönlich unbedingt wissen sollten
Nachfolgend finden Sie die wesentlichen Informationen, die Sie über Ihre Situation bei einem unkomplizierten Verlauf der Erkrankung kennen sollten:
- Ultraschall der Prostata und der Harnblase sowie der transrektale Ultraschall der Prostata (TRUS). Diese Untersuchungen werden in einem separaten Artikel dieser Website ausführlich erläutert. Bei der benignen Prostatahyperplasie sind sämtliche Messwerte von Bedeutung. Dabei ist jedoch zu verstehen, dass eine deutliche Überschreitung der normalen Restharnmenge als wichtigste Voraussetzung für einen operativen Eingriff gilt. Der Grenzwert für Restharn liegt bei 50 ml. Hinweis: In den meisten Fällen lässt sich dieser Wert durch fundierte, konsequent umgesetzte gesundheitsfördernde Maßnahmen stabil senken. Bei erhöhter Restharnmenge sollten Sie anhand Ihres Befindens und Ihrer inneren Einstellung objektiv einschätzen, welche Möglichkeiten Ihnen offenstehen – etwa Ihre Bereitschaft zu Ernährungsumstellung oder therapeutischer Bewegung – und erst nach sorgfältiger Abwägung eine Entscheidung über einen möglichen operativen Eingriff treffen.
- Körperliche Untersuchung in Form der Palpation der Prostata. Diese Methode ermöglicht lediglich die Beurteilung desjenigen Teils der Prostata, der an den Enddarm angrenzt, und kann daher keinesfalls als alleinige diagnostische Grundlage dienen. Ein wirklich verlässliches Ergebnis kann hier ausschließlich ein hochqualifizierter Urologe (Androloge) liefern.
- Wozu dient die PSA-Analyse? Die PSA-Analyse ist ein Bluttest zur Bestimmung des prostataspezifischen Antigens. Die Referenzwerte betragen: bis 49 Jahre – 2,5 ng/ml, bis 59 Jahre – 3,5 ng/ml, bis 69 Jahre – 4,5 ng/ml, ab 70 Jahren – bis 6,5 ng/ml. Eine deutliche Überschreitung der Norm (10 ng/ml und mehr) kann den Verdacht auf ein Prostatakarzinom begründen und eine weiterführende Biopsie erforderlich machen. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass der PSA-Wert nicht stabil ist; die Praxis zeigt, dass geringfügige Überschreitungen bei konsequenter Lebensstiländerung häufig wieder zurückgehen.
- Wie wird eine Prostatabiopsie durchgeführt? Die Prostatabiopsie dient dem Nachweis eines Prostatakarzinoms durch die Entnahme eines Gewebeanteils der Prostata mittels einer speziellen Nadel. Es handelt sich um eine schmerzhafte Prozedur, die zudem ein partielles Tumorwachstum begünstigen kann. Selbstverständlich bestehen hierfür klare Kontraindikationen. In der praktischen Erfahrung des Autors kam es nicht selten vor, dass Anwender der BPH-Behandlungsmethode eine Biopsie erhielten, obwohl diese medizinisch nicht ausreichend begründet war. Empfehlung: Eine Prostatabiopsie ist eine Untersuchung, die bei grenzwertigen PSA-Werten nicht übereilt durchgeführt werden sollte. Wenn Sie zu körperlicher Aktivität sowie zu einer disziplinierten, einschränkenden Ernährung bereit sind, verschieben Sie diese Diagnostik um einige Wochen und treffen Sie Ihre Entscheidung erst nach einer erneuten PSA-Kontrolle.
Dies stellt die grundlegende Liste der diagnostischen Maßnahmen bei Fehlen von Komplikationen und Begleiterkrankungen dar. Sämtliche genannten Untersuchungen sind in der Regel überall problemlos verfügbar.
Autor der Website, Gennadiy Plotyan

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